Werbehinweis: Diese Seite enthält Affiliate-Links (*). Bei einem Kauf über einen solchen Link erhalten wir ggf. eine Provision.

Startseite Häufige Fragen

25 Antworten rund um den Kleiderschrank

Hier finden Sie kompakte Antworten auf die Fragen, die vor einem Kleiderschrank-Kauf am häufigsten gestellt werden – von der Tiefe über den Schwenkbereich bis zur Kippsicherung in der Mietwohnung. Sortiert nach Themenbereich.

Ab rund 58 bis 60 cm Außentiefe hängen Kleiderbügel quer, bei rund 50 cm nur noch schräg, unter 45 cm ausschließlich längs. Die geraden Schränke mit ausgewiesener Tiefe in diesem Vergleich reichen von 38 cm bis 60 cm; die beiden Eckkleiderschränke ragen deutlich weiter in den Raum. Wie viel Platz das im eigenen Zimmer kostet, steht im Ratgeber zu den Kleiderschrank-Maßen.

Als Faustregel gelten rund 130 bis 180 cm Schrankbreite für zwei Personen, wenn ein Teil der Kleidung gefaltet liegt statt komplett auf Bügeln zu hängen. In diesem Vergleich erreichen der SONGMICS mit 150 cm, der BASE mit 160 cm und der PULS mit 170 cm diese Spanne – der PULS ist zugleich das einzige Modell im Feld mit zwei getrennten Kleiderstangen, wie sie für zwei Garderoben sinnvoll sind; deutlich darunter wird es für zwei Personen eng. Wo die Wand nicht reicht, ist ein zweiter schmaler Schrank oft praktischer als ein breiter, weil sich die Stellfläche verteilen lässt.

Die Schränke in diesem Vergleich mit ausgewiesener Höhe liegen zwischen 175 cm und 215 cm, passen bei 2,50 m Deckenhöhe also alle. Wichtiger als die Endhöhe ist der Aufbau: Große Schwebetürenschränke werden laut Rezensionen liegend montiert und anschließend aufgerichtet, dafür braucht es Luft nach oben und freie Bodenfläche. Prüfen Sie außerdem, ob eine Deckenleuchte oder ein Dachbalken im Weg ist. Wie viel Luft der Aufbau nach oben braucht, steht im Maß-Ratgeber.

Ja, denn alle Schränke in diesem Vergleich kommen laut Hersteller zerlegt in Paketen. Entscheidend ist nicht die Tür, sondern der Weg dorthin: Die Seitenteile eines 200 cm hohen Schranks sind entsprechend lang und lassen sich in einem engen Flur oder Treppenhaus nur schräg tragen. Messen Sie Treppenabsatz und Türlaibung, bevor Sie bestellen.

Mindestens die halbe Breite der einzelnen Tür sollte vor dem Schrank frei bleiben, um noch an den Inhalt zu kommen – bei einem 80 cm breiten Schrank mit 2 Drehtüren also rund 20 cm je Tür als Minimum, plus Platz zum Davorstehen. Erst bei der vollen Türbreite von hier rund 40 cm öffnet sich der Schrank vollständig. Schwebetürenschränke brauchen diesen Schwenkbereich gar nicht, weil die Türen am Korpus entlanglaufen. Genau darum stehen in diesem Vergleich Schwebetürenschränke bei kleinen Zimmern vorn. Die Gegenüberstellung beider Bauarten steht im Ratgeber Schwebetüren oder Drehtüren.

Das entscheidet der Raum, nicht die Qualität. Schwebetüren brauchen keinen Schwenkbereich und passen deshalb neben Bett, Tür oder in einen Flur; dafür ist immer nur eine Schrankhälfte offen, und die Laufschienen sind die empfindliche Stelle. Drehtüren geben den ganzen Innenraum frei und sind mechanisch einfacher, verlangen aber freie Fläche davor. Ausführlich abgewogen im Ratgeber Schwebetüren oder Drehtüren.

In der Praxis keiner: Beide Wörter meinen Türen, die in Schienen am Korpus entlanglaufen, statt aufzuschwingen. Hersteller nennen dasselbe Möbel mal Schwebetüren-, mal Schiebetürenschrank, teils sogar innerhalb einer Produktbeschreibung. Wir schreiben auf dieser Seite durchgehend Schwebetürenschrank.

Drei fallen in den Rezensionen auf. Es ist immer nur die Hälfte des Schranks offen, das Türlaufsystem ist die Schwachstelle – mehrere Käufer berichten von Türen, die aus der Führung rutschen oder sich nicht exakt ausrichten lassen –, und der Korpus muss beim Aufbau genau im Lot stehen, sonst schließen die Türen nicht sauber. Dafür entfällt der Schwenkbereich, was in einem kleinen Zimmer meist schwerer wiegt.

Er nutzt eine Ecke, die sonst leer bleibt, und das ist sein eigentliches Argument. Dafür braucht er an beiden Wänden deutlich mehr Platz als ein gerader Schrank: Die beiden Eckkleiderschränke in diesem Vergleich messen 94 cm bzw. 117 cm Wandlänge, ragen über 90 cm tief in den Raum und brauchen zusätzlich Schwenkfläche vor der Tür. In einem sehr kleinen Zimmer ist das oft mehr Bewegungsfläche als bei einem flachen geraden Schrank. Die genauen Zahlen und wann sich die Ecke lohnt, stehen im Ratgeber für kleine Zimmer.

Die Rezensionen zu den Schränken in diesem Vergleich nennen meist zwei bis vier Stunden zu zweit; allein berichten einzelne Käufer unterschiedlicher Modelle – unabhängig von Bauart oder Breite – von rund eineinhalb bis drei Stunden. Der Stoffschrank ist laut mehreren Rezensionen in ein bis zwei Stunden ohne Werkzeug fertig. Nach oben gibt es deutliche Ausreißer: Eine Rezension zum Stella Trading PULS spricht von mehreren Tagen zu dritt, eine weitere zu einem Eckkleiderschrank von acht Stunden zu dritt, weil ein Bauteil nicht passte. Den Ablauf Schritt für Schritt beschreibt der Aufbau-Ratgeber.

Bei mehreren Modellen ja, unabhängig von Breite oder Bauart – einzelne Rezensionen berichten von einem Aufbau allein sogar bei breiteren Schränken, in einem Fall in rund eineinhalb Stunden. Zum echten Hindernis wird eher der einzelne Schritt: das Einhängen schwerer Schwebetüren und das Aufrichten eines liegend montierten, schweren Korpus. Dafür ist laut mehreren Rezensionen eine zweite Person praktisch unverzichtbar. Wenn Sie sicher allein bleiben wollen, sind ein leichter, schmaler Korpus oder der Stoffschrank die verlässlichere Wahl.

In der Regel Schraubendreher oder Akkuschrauber, einen Hammer für die genagelte Rückwand und eine Wasserwaage zum Ausrichten – Montagematerial liegt laut Herstellerangaben bei den meisten Modellen bei. Für Schwebetürenschränke ist die Wasserwaage kein Zubehör, sondern Voraussetzung: Steht der Korpus schief, laufen die Türen nicht sauber. Der Stoffschrank kommt laut Hersteller ganz ohne Werkzeug aus.

Hohe, schmale Schränke können nach vorn kippen, sobald eine geöffnete Tür oder eine beladene Schublade Gewicht verlagert – eine Kippsicherung ist deshalb sinnvoll, besonders in Haushalten mit Kindern. Ob eine beiliegt, steht nicht bei jedem Modell im Datenblatt; beim Stoffschrank in diesem Vergleich berichtet eine Rezension von beiliegenden Dübeln für eine optionale Wandbefestigung. Prüfen Sie das vor dem Kauf auf der Produktseite; eine Montageanweisung geben wir hier bewusst nicht, weil sie von Wandaufbau und Dübel abhängt.

Übliche Dübellöcher gelten im Allgemeinen als vertragsgemäßer Gebrauch, und beim Auszug werden sie fachgerecht verschlossen. Verbindlich ist aber Ihr Mietvertrag, und diese Auskunft ersetzt keine Rechtsberatung – fragen Sie im Zweifel bei der Hausverwaltung nach. Wenn Sie gar nicht bohren wollen, sind ein niedriger Korpus oder ein leichter Stoffschrank die naheliegenden Alternativen. Was sonst noch zur Kippsicherung gehört, steht im Aufbau-Ratgeber.

Wir nennen dazu keinen Betrag, weil er je nach Anbieter, Region und Möbelstück schwankt. Wo ein Aufbauservice angeboten wird, erscheint er als kostenpflichtige Zusatzoption im Bestellvorgang; maßgeblich ist die Angabe dort. Für die Einschätzung, ob sich das lohnt, hilft die Aufbaunote in unserer Bewertung: Sie fasst zusammen, was Käufer über Anleitung und Beschläge berichten.

Massivholz hält am längsten, kostet aber ein Vielfaches – in der Preisklasse dieses Vergleichs bestehen alle Korpusschränke aus beschichtetem Holzwerkstoff. Für die Haltbarkeit entscheidet dann nicht die Materialklasse, sondern die Ausführung: verschraubte statt genagelte Rückwand, saubere Bohrungen und eine Beschichtung, die beim Aufbau nicht sofort absplittert. Genau diese Punkte tauchen in den Rezensionen als Unterschied zwischen den Modellen auf. Die Materialien im Einzelnen vergleicht der Material-Ratgeber.

Weil die Last dauerhaft in der Mitte des Bodens sitzt und die Trägerplatte nachgibt – je breiter der Boden und je schwerer die Beladung, desto eher. Die Hersteller nennen dafür Grenzwerte, allerdings nur bei zwei der Korpusschränke in diesem Vergleich – beide mit 5 kg je Einlegeboden; beim Stoffschrank sind es ebenfalls 5 kg je Ablage und 15 kg für die Kleiderstange. Schweres wie Bücher oder Werkzeugkisten gehört nach unten, nicht auf einen breiten Boden.

An fünf Dingen, die im Datenblatt oder in den Rezensionen stehen können: verschraubte statt genagelte Rückwand, ausreichende Plattenstärke (18 mm gilt als solide), angegebene Traglasten für Böden und Kleiderstange, umlaufend bekantete statt offene Schnittkanten – und Beschläge aus Metall statt Kunststoff. In unserem eigenen Vergleich nennt allerdings kein einziges Datenblatt eine Plattenstärke und nur ein Teil eine Traglast – verlassen Sie sich dann auf wiederkehrende Berichte in den Rezensionen: Ausbrechende Bohrungen oder abplatzende Kanten sind dort ein deutliches Warnzeichen.

Das hängt am Aufbau, nicht am Preis. Zu einem Modell in diesem Vergleich berichten mehrere Rezensionen, dass er auch nach mehrfachem Ab- und Wiederaufbau stabil blieb, andere beschreiben genau das Gegenteil; ausgeleierte Dübellöcher und gerissene Kanten sind der typische Schaden. Der Stoffschrank lässt sich laut einer Rezension leicht versetzen, verliert aber Halt, wenn er beladen geschoben wird. Worauf Sie beim Abbau achten sollten, steht im Material-Ratgeber.

Eine dünne, mit Melaminharz getränkte Papierschicht, die auf die Spanplatte gepresst wird – sie gibt der Oberfläche Farbe und macht sie mit einem feuchten Tuch abwischbar. Kratzfest ist sie nur bedingt: Mehrere Rezensionen in diesem Vergleich beschreiben Beschichtungen, die schon beim Aufbau Kratzer oder Abplatzungen zeigen. Empfindlich sind vor allem die Kanten und die Bereiche um die Beschläge.

Der Vergleich reicht vom Stoffschrank für unter 30 Euro über Korpusschränke ab gut 150 Euro bis knapp 500 Euro für den breitesten Schrank mit ausgewiesener Breite in diesem Vergleich, mit Spiegel und Schubladen. Unterhalb von etwa 150 Euro bekommen Sie in der Regel keinen Korpusschrank in dieser Größe, oberhalb zahlen Sie vor allem für Breite, Ausstattung und Türsystem. Die hinterlegten Preise stehen in der Vergleichstabelle; das Erhebungsdatum steht am Fuß dieser Seite.

Zerlegt und als Sperrgut, meist in mehreren schweren Paketen. Ob bis an die Bordsteinkante oder in die Wohnung geliefert wird, steht im Bestellvorgang und unterscheidet sich je nach Versender – ein Versprechen dazu können wir nicht geben. Packen Sie zügig aus und prüfen Sie die Teile: Transportschäden sind in den Rezensionen mehrerer Modelle ein wiederkehrendes Thema.

Beim Onlinekauf gilt das gesetzliche Widerrufsrecht, in der Regel 14 Tage ab Erhalt. Ein bereits aufgebauter und genutzter Schrank kann allerdings einen Wertersatz auslösen, und die Rücksendung eines Sperrgut-Pakets ist organisatorisch aufwendig. Verbindlich sind die Bedingungen des Händlers – prüfen Sie im Zweifel die Angaben auf der Produktseite, bevor Sie den ersten Karton öffnen.

Wir bauen keinen Schrank auf und messen nichts nach – unsere Grundlage sind Herstellerangaben, Datenblätter und ausgewertete Kundenrezensionen. Daraus vergeben wir vier Teilnoten: Raumeignung zählt 40 Prozent, Aufbau, Verarbeitung und Preis-Leistung je 20 Prozent; die Gesamtnote ist das gewichtete Mittel dieser vier Werte. Wo eine Angabe fehlt, sagen wir das im Text, statt sie zu schätzen – die Bewertungsmethodik steht im Vergleich.

Zwei verschiedene Dinge: Die gesetzliche Gewährleistung gilt gegenüber dem Verkäufer, in der Regel zwei Jahre ab Kauf, unabhängig vom Hersteller. Eine zusätzliche Herstellergarantie ist freiwillig; ob und wie lange eine besteht, steht in den Verkaufsunterlagen des jeweiligen Angebots. In den Rezensionen mehrerer Modelle in diesem Vergleich sind fehlende oder beschädigte Teile ein wiederkehrendes Thema – prüfen Sie die Lieferung deshalb zeitnah und dokumentieren Sie Mängel. Verbindlich sind die Angaben des jeweiligen Verkäufers; diese Auskunft ersetzt keine Rechtsberatung.

Ihre Frage war nicht dabei?

Ausführlicher stehen die Themen in den Ratgebern: Maße und Zimmertür, Schwebetür oder Drehtür, Aufbau und Kippsicherung, Material und Stabilität sowie Kleiderschrank für ein kleines Zimmer. Welcher Schrank am Ende in Frage kommt, zeigt der Vergleich.